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Arterielle Hypertonie und renale Denervation

Modifizierung des Lebensstils und die Pharmakotherapie sind etabliert in der Behandlung der arteriellen Hypertonie. Daneben existieren für gewisse Formen der Hypertonie interventionelle Behandlungsmethoden.

Bekannt ist die Dilatation von Nierenarterienstenosen, die bei gegebener Indikation in Lokalanästhesie durchgeführt werden kann. Der Zugang erfolgt wie bei der Herzkatheteruntersuchung von der Leiste und die Prozedur kann ambulant oder im Rahmen einer Kurzhospitalisation durchgeführt werden.

Als neuer Therapieansatz für Patienten mit „therapierefraktärer Hypertonie“ beginnt sich die  Renale Denervation (RDN) zu etablieren. Von „therapierefraktärer Hypertonie“ spricht man, wenn der Blutdruck trotz medikamentöser Therapie nicht kontrolliert ist. Die RDN ist ein minimalinvasives Verfahren zur Denervation der Nierenarterien durch Hochfrequenzenergie. Hierbei wird die renale Sympathikusaktivität moduliert und der Blutdruck gesenkt. Der Zugang erfolgt ebenfalls über die Leistenarterie unter leichter Sedation und Analgesie. Mit Hilfe eines Hochfrequenzgenerators und einem Katheter wird die Energie auf beide Nierenarterien übertragen ohne dass ein dauerhaftes Implantat verwendet werden muss.

Leitung & Kontakt

Rolf Vogel
Prof. Dr. med. et phil. nat. Rolf Vogel
Chefarzt
Kardiologie
Bürgerspital Solothurn
Schöngrünstrasse 42
4500 Solothurn
Tel. 032 627 35 59
Fax 032 627 35 61
Kardiologie
Kantonsspital Olten
Baslerstrasse 150
4600 Olten
Tel. 062 311 41 30
Fax 062 311 50 68