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Resynchronisationsschrittmacher bzw. Defibrillator (CRT)

Geeigneten Patienten mit einer chronischen Herzschwäche kann neben der medikamentösen Standardtherapie mit einer speziellen Herzschrittmachertherapie zusätzlich geholfen werden. Voraussetzung ist jedoch, dass im EKG Hinweise für eine verzögerte elektrische Erregungsausbreitung vorhanden sind (sog. Schenkelblockbild). Falls die Therapie in Frage kommt werden analog zur Schrittmachertherapie Elektroden ins Herz eingebracht, wobei eine jedoch über ein spezielles Gefäss auf die linke Herzseite vorgeschoben wird. Somit kann bei vielen Patienten  die elektrische Erregung des Herzens deutlich beschleunigt und synchronisiert werden und Symptome der Herzschwäche gelindert oder gar die Herzfunktion messbar verbessert werden. Neben einer reinen Schrittmachertherapie gibt es ein kombiniertes Gerät das ebenfalls einen Defibrillator beinhaltet. Diese Option und die Eignung des Patienten mit den spezifischen Risiken des Eingriffes werden im Vorfeld in der Sprechstunde individuell besprochen. Ebenfalls wird das Gerät alle 6 Monaten kontrolliert, häufig in Kombination mit den üblichen Nachuntersuchungen wie z.B. Herzultraschall. Die Implantation erfolgt am Standort Solothurn, da eine hochauflösende Röntgenanlage für die Operation notwendig ist.

Kontakt

Rolf Vogel
Prof. Dr. med. et phil. nat. Rolf Vogel
Chefarzt
Jan Novak
Dr. med. Jan Novak
Leitender Arzt Rhythmologie
Dr. med. Nicola Schwick
Konsiliarärztin Solothurn
Kardiologie
Solothurner Spitäler AG
Schöngrünstrasse 42
4500 Solothurn
Tel. 032 627 35 59
Fax 032 627 42 07