Stationen für Abhängigkeitserkrankungen

Auf unseren zwei Stationen für Patientinnen und Patienten mit Abhängigkeitserkrankungen werden je nach festgesetztem Ziel der Behandlung (Indikationsgespräch: siehe auch Ambulatorien Solothurn und Olten) qualifizierte stationäre Entzugsbehandlungen, niederschwellige Behandlungen für Krisensituationen und Auszeiten, Übergangs- und Nachsorgebehandlungen durchgeführt. Bei den Entzugsbehandlungen werden mehrheitlich Medikamente eingesetzt, und es stehen auch nicht-medikamentöse Angebote wie Ohrakupunktur zur Verfügung. In den Behandlungen wird den Patienten neben dem allgemeinen Therapieprogramm mit Pflicht- und Wahlmodulen auch individuelle Unterstützung angeboten, und sie  werden in ihrer Motivation für eine Veränderung gefördert.

Qualifizierte Entzugsbehandlungen

Totalentzug: Ziel der Behandlung ist der Entzug aller Suchtmittel mit, in der Regel, dem Ziel der Totalabstinenz. Es wird ein nahtloser Übertritt in eine geplante Nachbehandlung angestrebt.
Teilentzug/Substitution: Zweck der Behandlung ist die mengenmässige Reduktion der konsumierten Suchtmittel und die Optimierung oder das Etablieren einer Substitution. Voraussetzung ist ein nachhaltiger Gesamtbehandlungsplan.

Krisenbehandlung

Bietet den Rahmen für die Patienten, sich in einer Krise wieder aufzufangen. Wenn möglich werden die Suchtmittel substituiert. Beim Alkohol muss eine Entzugsbehandlung durchgeführt werden.

Auszeitbehandlung (Time-out)

Bietet Raum und Zeit, um den exzessiven Konsum zu unterbrechen und sich gezielt über die aktuelle Situation Gedanken zu machen. Die Zeit wird genutzt, um die Patienten über die Möglichkeiten einer weiterführenden Suchtbehandlung zu informieren. Gegebenenfalls kann ein Behandlungsplan erarbeitet und umgesetzt werden.

Kontakt

Behandlungszentrum für Abhängigkeitserkrankungen
Psychiatrische Dienste
Weissensteinstrasse 102
4503 Solothurn
Tel. 032 627 14 67
Fax 032 627 12 10