Stationäres und tagesklinisches Angebot

Die Behandlung folgt einem integrierten Konzept mit psycho- und milieutherapeutischen Massnahmen sowie einer spezifischen medizinisch-psychiatrischen Betreuung. Angehörige werden in die Behandlung mit eingebunden. Die stationäre Psychotherapie orientiert sich an der Interpersonellen Psychotherapie (IPT), einem integrativen, auf Depressionen zugeschnittenen Psychotherapiekonzept.

 

Alle Patientinnen und Patienten erhalten ein Wochenprogramm mit:

  • Bewegungs-, Kunst- oder Ergotherapie

  • Gruppenpsychotherapie nach IPT

  • Gruppengesprächen

  • Entspannungsübungen

  • Gruppenaktivitäten auf Station

  • Regelmässigen Gesprächen mit Ärzten, Psychologen und Bezugspflegenden

  • Unterstützung durch unsere Sozialberatung

 

Das Angebot wird durch verschiedene zusätzliche Angebote ergänzt wie: Progressive Muskelentspannung nach Jacobson, Meditation, Thai Chi und Ohrakupunktur.


Stationskonzept

Die Depressionsstation ist eine offen geführte Station mit 24 Betten die auf die Behandlung von Menschen mit schweren depressiven Erkrankungen spezialisiert ist. Sieben Betten sind für Patienten mit Zusatzversicherung (Privat oder Halbprivat) gedacht. Es gibt keine obere Altersgrenze. Patienten werden entweder klinikintern auf die Station des Behandlungszentrums für Angst und Depression verlegt, nachdem sie notfallmässig auf einer anderen Station hospitalisiert worden sind, oder es erfolgt ein Direkteintritt nach Anmeldung über den zuständigen Oberarzt.

 

Zusätzlich führen wir auf der Station des Behandlungszentrums für Angst und Depression sechs tagesklinische Plätze zur poststationären Stabilisierung. Direkteintritte in die Tagesklinik sind über eine ärztliche Zuweisung ebenfalls möglich.

Kontakt und Anmeldung

Mikhail Golod

Oberarzt

Behandlungszentrum für Angst

und Depression

Psychiatrische Dienste

Weissensteinstrasse 102

4503 Solothurn

Tel. 032 627 11 11

Fax 032 627 11 00

E-Mail