Stationäres Angebot

Die Behandlung folgt einem integrierten biopsychosozialen Behandlungskonzept, mit dem Ziel der Wiederherstellung einer Stabilität. Auf der Abteilung werden diagnostische Abklärungen vollzogen sowie psychopharmakologische und psychotherapeutische Interventionen durchgeführt. Alle Patientinnen und Patienten erhalten ein Wochenprogramm mit

  • Bewegungs-, Kunst- oder Ergotherapie

  • Gruppengesprächen

  • Entspannungsübungen

  • Gruppenaktivitäten

 

Es finden regelmässige Gespräche mit Ärzten, Psychologen, Bezugspflegenden und Sozialarbeitern statt. Angehörige werden in die Behandlung mit eingebunden und es erfolgen Gespräche mit dem Arbeitgeber, falls erforderlich und vom Patienten gewünscht. Dabei ist uns besonders wichtig, vorhandene Ressourcen zu aktivieren und dem Patienten für seine weitere Entwicklung Hoffnung und Zuversicht zu vermitteln (Recovery orientierter Ansatz).

 

Stationskonzept

Die Psychosestation ist eine fakultativ offen geführte Station, d. h. sie wird nur bei Bedarf geschlossen. Die Station hat 15 Betten und ist auf die Behandlung von Menschen zwischen 18 und 65 Jahren mit psychotischen Störungen spezialisiert. Die Station kann zudem vier Tagesklinikplätze anbieten. Patienten werden entweder klinikintern auf die Psychosestation verlegt, nachdem sie notfallmässig auf einer anderen Station hospitalisiert worden sind, oder es erfolgt ein Direkteintritt nach Anmeldung über den zuständigen Oberarzt.

Kontakt

Behandlungszentrum für Psychosen
Psychiatrische Dienste
Weissensteinstrasse 102
4503 Solothurn
Tel. 032 627 11 11
Fax 032 627 14 66