Montag 21. März 2011
Solothurner Spitäler AG

Umzug Klinik Allerheiligenberg ins Kantonsspital Olten

Seit heute und noch bis Ende März 2011 zügelt die Solothurner Spitäler AG (soH) die Klinik Allerheiligenberg an den Standort Olten. Dass der Umzug so kurz nach dem Volksentscheid vom 26. September 2010 vollzogen werden kann, stellt eine Parforceleistung aller Beteiligten dar.


Seit heute und noch bis Ende Monat zügelt die Solothurner Spitäler AG (soH) die Klinik Allerheiligenberg an den Standort Olten. Dass der Umzug so kurz nach dem Volksentscheid vom 26. September 2010 vollzogen werden kann, stellt eine Parforceleistung aller Beteiligten dar.

Bis Mittwochabend werden in einem ersten Schritt die rund 20 geriatrischen Patientinnen und Patienten nach Olten verlegt werden. Auf zwei Stationen im KSO Olten wird ab sofort die Abteilung Geriatrie und Rehabilitation beheimatet sein. Die medizinische Leitung übernimmt Dr. med. Dieter Breil, bisher Chefarzt Klinik Allerheiligenberg. Die Abteilung ist Teil des Departements Innere Medizin.

Dank kleinerer Umbauarbeiten werden die Patienten am Kantonsspital Olten (KSO) ein entsprechendes Behandlungsumfeld vorfinden. Unter anderem wurde ein grosszügiger, in warmen Farbtönen ausgestatteter Aufenthaltsraum eingerichtet. Vor allem aber werden die Patienten von der Möglichkeit des unkomplizierten und raschen Beizugs von Spezialisten anderer medizinischer Fachdisziplinen profitieren. Bereits auf Anfang 2012 plant die soH den Aufbau einer Akutgeriatrie. Damit übernimmt sie, im Vergleich mit anderen Schweizer Kantonsspitälern, eine Vorreiterrolle.

Ende März werden schliesslich die Langzeitpflege und die Psychosomatik – erneut rund 20 Patienten – nach Olten transferiert werden. Innerhalb von nur drei Monaten wurden die temporär anderweitig genutzten Räumlichkeiten im zweiten Stock des KSO-Altbaus und eine leer stehende Station im ersten Stock baulich hergerichtet. Geplant ist, in der zweiten Jahreshälfte hier auch die neue Akut- und Übergangspflege zu integrieren. Der zweite Stock des Gebäudes ist neu unter anderem für die von den Psychiatrischen Diensten geführte Psychosomatik reserviert.

Bei der minutiösen Planung des Umzugs hat für die Verantwortlichen die Sicherheit und Kontinuität in der Betreuung der Patienten oberste Priorität: Es stehen an allen Umzugstagen ausreichend Transportmöglichkeiten zur Verfügung. Ausserdem stellt die soH jedem Patienten am Umzugstag eine Bezugspflegeperson für die Information und Koordination zur Seite. Eine lückenlose ärztliche und pflegerische Betreuung ist so jederzeit gewährleistet.

Nach dem Umzug werden in den neuen Räumlichkeiten des KSO die bereits eingeleiteten Behandlungsmassnahmen gemäss dem individuellen Rehabilitationsplan der Patienten weitergeführt.