Donnerstag 26. November 2015
Solothurner Spitäler AG

Die Solothurner Spitäler (soH) sind neu Mitglied der SAKK

Patientinnen und Patienten in der Schweiz, die an Krebs erkrankt sind, haben ab diesem Jahr noch mehr Anlaufstellen, wo sie im Rahmen einer klinischen Studie behandelt werden können. Mit den Solothurner Spitälern (soH) hat die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für Klinische Krebsforschung (SAKK) ein neues Mitglied aufgenommen.


Die Region Solothurn ist ab diesem Jahr neu in der SAKK, dem Schweizer Netzwerk für klinische Krebsforschung, eingebunden. Mit der Solothurner Spitäler AG, zu der unter anderem das Bürgerspital Solothurn, das Kantonsspital Olten und das Spital Dornach gehören, hat die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für Klinische Krebsforschung (SAKK) ein neues Mitglied aufgenommen, das die Teilnahme von Patientinnen und Patienten an klinischen Studien auf eine vertragliche Basis stellt. Die Aufnahme wurde an der Mitgliederversammlung der SAKK vom Mittwochabend bestätigt.

 

Alle Universitätsspitäler sowie viele Kantons- und Regionalspitäler in der ganzen Schweiz sind Teil des SAKK Netzwerks und bieten neue Therapien im Rahmen von klinischen Studien an. Mit dem neuen Mitglied zählt das Netzwerk der SAKK nun insgesamt 20 Spitäler. Patientinnen und Patienten haben an diesen Zentren Zugang zu einer neuen Behandlung. Sie erhalten die zum aktuellen Stand der Wissenschaft bestmögliche Therapie. Zentren, die in der klinischen Krebsforschung aktiv sind, steigern ihre Behandlungsqualität und optimieren ihre Abläufe und Strukturen. Für die Erreichung eines Qualitätslabels ist es Voraussetzung, dass ein Spital klinische Studien durchführt. Im SAKK Netzwerk ist der Austausch mit anderen Spitälern gewährleistet und Kooperationen werden gefördert. Als neues Mitglied der SAKK können die soH-Spitäler zudem selbst Studienvorschläge eingeben und die Forschungsschwerpunkte des Netzwerkes mitbestimmen.

 

 

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